Auch unsere Vierbeiner benötigen in Notfällen eine Blutspende (Bild: Getty Images)
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Tierisch

Wenn Vierbeiner Blut spenden und Leben retten

Bei schweren Erkrankungen oder Unfällen können Blutspenden Leben retten – nicht nur bei uns Menschen, sondern auch bei Tieren. Für diese ist aber momentan zu wenig Blut vorhanden. Eine Tierklinik aus der Region ruft nun Vierbeiner an die Nadel.

«Wir haben klar zu wenig Blutspender», sagt Gina Steiner, Tierärztin bei der Tierklinik Aarau West. Jede Blutspende bedinge, dass sie den Spendern nacheifern müssen. «Es ist ein grosses Unwissen vorhanden, dass Hunde und Katzen ähnliche Erkrankungen haben wie der Mensch und deshalb auch Blutspenden brauchen. Sei es ein Mangel durch einen Unfall oder Immunschwächen.»

Darum hat die Tierklinik nun einen Aufruf gestartet, um auf den Mangel an Blutspenden aufmerksam zu machen. Ziel sei das Füllen der Blutreserven sowie der Blutspender-Datenbank, erklärt Gina Steiner.

Blutspender sind gesucht

Die benötigten Mengen an Bluttransfusionen nehmen heute immer mehr zu. Dem zugrunde liegt hierbei die Motivation der Besitzer, welche für ihre Tiere immer weiter gehen und ihnen mehr ermöglichen wollen. «Wenn ein Hund zum Beispiel Krebs hat, versucht man heute öfters, noch ein bisschen mehr Zeit rauszuholen. Das ist definitiv ein Wandel, der passiert ist», sagt Gina Steiner. Dabei reicht die Anzahl an Spender jedoch oft nicht aus, um den benötigten Bedarf decken zu können.

Viele tierärztliche Praxen oder Kliniken bieten die Möglichkeit des Blutspendens an. Ob dein Vierbeiner dabei als Spender in Frage kommt, kannst du mithilfe der folgenden Punkte abklären:

Nur wenn genügend Tiere spenden, können mit dem Spenderblut auch andere Tiere gerettet werden – und ein solcher Fall kann jedes Tier jederzeit treffen.

Quelle: ArgoviaToday & Radio 32
veröffentlicht: 28. Februar 2022 09:28
aktualisiert: 28. Februar 2022 09:28