Der Preis der Poulet-Hotdogs ist um 50 Rappen gestiegen.
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Ikea Must-Eat

So viele Hotdogs gehen in Lyssach über die Ladentheke

Er gehört zum Ikea-Besuch wie das Popcorn zum Kino: der Hotdog. Etliche Menschen gönnen sich nach dem Einkauf zum Schluss die berühmte Ikea-Leckerei. Dass die Hotdogs nicht mehr nur 1 Franken kosten, scheint die Kundschaft dabei nicht zu stören.

Seit dem 1. Juli 2022 kosten die Ikea Hotdogs in der Schweiz statt 1 Franken neu CHF 1.50. Dieser Preisanstieg wurde unter anderem aufgrund der Teuerungswelle nötig, wie Ikea im Sommer mitteilte. Teurer wurde aber nur der Poulet-Hotdog, der Vegetarische nicht. Und genau dieser würde nun seit dem Preis-Anstieg auch etwas mehr verkauft, teilt die Medienstelle des Möbelhauses mit.

«Der prozentuale Anteil von Vegi-Hotdogs hat seit der Preiserhöhung tatsächlich etwas zugenommen», sagt Pressesprecherin Dominique Lohm. An der Gesamtanzahl der verkauften Hotdogs habe sich aber nichts geändert. Man vergleiche die aktuellen Zahlen aber mit jenen des Vorjahres, als die Corona-Pandemie noch sehr präsent war. Als es im Bistro zum Beispiel nur möglich war, den Hotdog «Take Away» zu kaufen. Deshalb sei es zu früh, verlässliche Schlüsse zu ziehen.

Der Vegi-Hotdog kostet nach wie vor 1 Franken.
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Über 700'000 Hotdogs pro Jahr

In der Ikea in Lyssach gehen im Schnitt an einem Samstag rund 3'600 Hotdogs über die Ladentheke. Davon sind 3'000 mit und 600 ohne Pouletfleisch. Grundsätzlich seien die Verkaufszahlen aber stark schwankend. «An einem sonnigen Samstag im Juni ist das Shopping-Verhalten der Leute klar anders als an einem regnerischen Samstag in den Herbstferien», so Lohm. Eindeutig ist aber, dass vielen ein Hotdog nicht reicht: «Oftmals werden mehrere Hotdogs pro Person konsumiert.»

Im letzten Geschäftsjahr wurden in der Filiale in Lyssach total 703'551 Hotdogs abgegeben – Vegi- und Poulet-Variante zusammengezählt. Zum Vergleich: Schweizweit sind es in einem Geschäftsjahr rund fünf Millionen Ikea-Hotdogs, welche an den verschiedenen Standorten verkauft würden. Zehn Prozent davon seien pflanzlich.

Quelle: BärnToday
veröffentlicht: 11. November 2022 09:51
aktualisiert: 11. November 2022 09:51