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Marderschäden an Autos: Das kannst du gegen die Nager tun

Versicherungen gehen davon aus, dass Marder Schäden an Autos in Millionenhöhe verursachen. Gerade im Mai und Juni sind im Freien geparkte Autos ein beliebtes Ziel von Mardern.

Ärgerlich: Marder sind bekannt dafür, Autofahrenden gehörig die Laune zu verderben. Gerne knabbern sie an Schläuchen, Kabeln, Dämmmatten oder Belägen für Lenkung und Antrieb.

Ist ein Kühlmittelschlauch durchgebissen, kann der Motor nicht mehr richtig gekühlt werden – und überhitzt. Ein Marderbiss in den Unterdruckschlauch führt zum Leistungsverlust, und der Motor wechselt ins Notlaufprogramm. Ist das Zündkabel betroffen, läuft der Motor nicht rund oder stirbt ab.

In jedem Fall sollte man nicht mehr weiterfahren, bis eine genaue Diagnose gestellt ist: So vermindert man grössere Schäden.

Marder verursachen Kosten von 40 Millionen Franken – im Jahr

Jahr für Jahr gehen bei der Axa Schweiz rund 17'000 Schadensmeldungen zu Marderbissen ein, wie der Versicherer in einer Mitteilung schreibt.

Die Schadensumme dazu beläuft sich auf acht Millionen Franken. Gesamtschweizerisch dürften es jährlich an die 40 Millionen Franken sein, schätzt Axa. Gerade in den jetzigen Monaten ist das Revierverhalten der Tiere besonders ausgeprägt und sie nagen so mehr als sonst an Kabel und Schläuchen.

In diesen Kantonen ist das Risiko am grössten

Besonders häufig passieren Marderschäden an Fahrzeugen in den Kantonen Jura, Glarus, Thurgau und Schaffhausen, wie eine Auswertung über die vergangenen fünf Jahre zeigt.

In diesen Kantonen liege die Wahrscheinlichkeit eines Marderschadens um bis zu 80 Prozent höher als im gesamtschweizerischen Durchschnitt.

Quelle: Today-Zentralredaktion
veröffentlicht: 25. Mai 2022 13:50
aktualisiert: 25. Mai 2022 13:50