Diese Tipps helfen dir, in den Ferien Geld zu sparen.
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Touristenfallen

Geld sparen in den Ferien – so geht’s!

Die Sommerferien stehen an und bei vielen somit die Reise ins Ausland. So gross die Vorfreude auch ist, ohne Vorbereitung geht es nicht. Wir haben für euch Tipps & Tricks, wie ihr auch im Ausland Geld sparen könnt.

Tipp 1: Die richtige Bankkarte wählen

Früher wurde oftmals gesagt, dass im Ausland mit der Kreditkarte gezahlt, aber mit der Debitkarte Geld abgehoben werden sollte. Dies gilt heute noch immer – jedoch gibt es mittlerweile auch mehr Möglichkeiten. Es sind viele neue Bankenmodelle entstanden, welche «zwei Fliegen mit einer Klappe» schlagen.

So gibt es nun Banken, die extra «Ferien-Bezahlkarten» fürs Ausland anbieten, mit besonders reisefreundlichen Konditionen. Ein Vergleich im Internet kann sich hier lohnen.

Tipp 2: Mit Bargeld oder Karte bezahlen?

Einen gewissen Bargeld-Bestand in der ausländischen Währung bereits in die Ferien mitzunehmen, macht sicherlich Sinn. Wenn möglich, ist es dann aber in der Regel günstiger mit der Karte zu bezahlen.

Dies vor allem aufgrund der Sicherheit. Du kannst weniger ausgetrickst/bestohlen werden. Ausserdem ist Kartenzahlung natürlich auch viel gemütlicher als immer Bargeld dabeihaben zu müssen. Zudem kannst du Geld sparen, indem du am Ende der Ferien die Fremdwährung nicht wieder in die einheimische Währung zurücktauschen musst.

Tipp 3: Bargeld im Ausland oder im Inland beziehen?

Oftmals und vor allem bei exotischen Währungen ist es ratsam, Geld erst im Ausland an einem Bankomaten zu beziehen. Schweizer Banken kaufen nur widerwillig solche Währungen. Dies bedeutet hohe Wechselgebühren.

Was ebenfalls gilt: Tausche die Währung im Ausland nicht an einem Schalter und nicht im Hotel. Hier werden im Vergleich zum Bankomaten zusätzliche Gebühren erhoben.

Solche Wechselstuben an Flughäfen sieht man oft. Die Gebühren sind jedoch oftmals höher als direkt an einem Bankomaten.

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Tipp 4: Lass Schweizer Franken in der Schweiz

Diese brauchst du im Ausland nämlich nicht. Dieser Tipp richtet sich vor allem ans Bezahlen im Restaurant oder beim Shopping. Kommt die Aufforderung zum Zahlen in Schweizer Franken oder der ausländischen Währung, nimm immer Letztere. Warum? Das lokale Geschäft wickelt die Transaktion mit Schweizer Franken über eine ausländischen Bank ab – diese verrechnet oftmals hohe, nicht direkt ersichtliche Gebühren.

Beim Bezahlvorgang kannst du entscheiden, ob du in Franken oder der ausländischen Währungen zahlen möchtest. Wähle die ausländische Währung.

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Tipp 5: Künde oder unterbrich deine Abos

Zeitungs-, Fitness- oder TV-Abos brauchst du in den Ferien nicht. Oftmals ist es möglich, diese kurzfristig zu künden oder sogar zu unterbrechen. So kannst du zusätzlich ein wenig Feriengeld sparen.

Betreffend Abo: Mach dir auch Gedanken bezüglich deines Handy-Abos. Hast du Daten und Anrufe im Ausland inbegriffen? Gibt es womöglich ein Zusatz-Paket für den Zeitraum während deiner Ferien, in welchem du somit günstiger im Internet surfen kannst? Es gibt nichts Ärgerlicheres als eine hohe Handy-Abo-Rechnung zum Abschluss der Ferien.

Tipp 6: Meide dubiose Verkäufer

Es lohnt sich schon, vor der Abreise zu schauen, in welchen Regionen z.B. vor Taschendieben gewarnt wird. Oftmals gibt es im Internet verschiedene Reiseblogs, die von solchen und weiteren Touristenfallen berichten.

Vorsicht vor den hohen Preisen und Tricks bei Strandverkäufern.

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Dubiose Strandverkäufer ziehen meist fiese Maschen mit ihren Preisen ab. Beispielsweise öffnen sie ein Getränk und drücken die Dose ungefragt in die Hand eines Touristen Dann verlangt der Händler für eine Limonade schnell mal umgerechnet 10 Franken und behauptet, dass der Käufer es bestellt hätte. Anschliessend wollen sie es nicht mehr zurücknehmen und fordern Geld. Damit man erst gar nicht in so eine Situation kommt, sollte man diesen dubiosen Verkäufern keine Chance für eine Kontaktaufnahme geben.

Tipp 7: Ungefragte Beilagen in Restaurants

An vielen Ferienorten werden in den Restaurants vor dem eigentlichen Essen Snacks wie Oliven, Brot oder andere Häppchen zum Tisch gebracht. Was den Touristen zuvor jedoch nicht gesagt wird, ist dass diese nicht immer kostenlos sind. Viele Touristen sind später überrascht, dass sie dafür bezahlen müssen. Dasselbe gilt bei den Mahlzeiten. Oft werden dazu noch zusätzliche Beilagen geliefert, welche nicht zum eigentlichen Gericht gehören und später auf der Rechnung landen. Generell solltest du Restaurants an Touristen-Hotspots meiden. Dort sind die Preise meist höher als ein paar Strassen weiter.

Tipp 8: Kostenfalle Taxi

Ein Punkt, der wohl an vielen Ferienorten zum Thema wird, ist eine Taxifahrt. Viele Destinationen warnen ihre Touristen davor, einfach in ein Taxi zu steigen. Oft kommt es nämlich vor, dass die Fahrer von Ihren Kundinnen und Kunden zu viel Geld verlangen. Es wird deshalb geraten, entweder ein Mietauto zu nehmen oder Einheimische vorab nach realistischen Preisen für die gewünschte Taxifahrt zu fragen. Auch das Internet oder Reiseführer können darüber Aufschluss geben. So kann man herausfinden, ob der Taxifahrer oder die Taxifahrerin zu viel verrechnen will.

Quelle: PilatusToday & ZürichToday
veröffentlicht: 27. Juni 2022 16:09
aktualisiert: 27. Juni 2022 16:09