Die Badi in Lenzburg hebt sich mit einer eigenen Flirt-Zone und mit wöchentlichen Schaumpartys ab.
Foto: ArgoviaToday
Zum Saisonstart

Flirt-Zone und VIP-Gäste: 7 Fakten über unsere Badis

Die Sonne brennt, es platzen wieder Arschbomben und Pommes werden mit Ameisen geteilt: Viele Badis in der Region AG/SO haben geöffnet oder öffnen bald. Für deine Abkühlung im Schatten haben wir dir 7 Badi-Fakten aufgelistet.

1. Die Frühstarter: Diese Badis haben schon offen

Wenn wir uns den Kanton Solothurn anschauen, haben die Badis in Grenchen, Olten, Gerlafingen Mühledorf und Koppigen bereits geöffnet. Weitere Badis wie die in Solothurn, Balsthal und Zuchwil öffnen noch diese Woche.

2. Auf die Länge kommt es an: Die grösste Wasserrutschbahn

Wer möglichst lange rutschen will, muss nach Olten. Mit 78 Metern befindet sich dort die längste Wasserrutschbahn der Region. Allgemein wartet die Badi Olten dieses Jahr mit neuen Rutschen auf. Mit 75 Metern gibt es auch in Grenchen eine längere Rutsche. Dicht gefolgt davon bietet auch die Badi Solothurn eine über 70 Meter lange Rutschbahn.

Badmeister Thomas Müller führt durch die Neuheiten der Badi Olten.

Foto: AZM Olten

3. Weit hinaus: 10-Meter-Sprungtürme

Sowohl die Badi Solothurn, als auch diejenige in Grenchen sind berühmt-berüchtigt für ihre 10-Meter-Sprungtürme.

So sieht der Sprungturm in der Badi Solothurn aus.

Foto: AZM Solothurn

4. Erste Badi der Welt mit einer Flirt-Zone

Singles aufgepasst! Lenzburg hat einen Flirt-Bereich für – hoffentlich – künftige Paare. Die dafür extra reservierte Bahn darf zum Abhängen benutzten werden und lockt vor allem Jugendliche an. Wer sich hier verliebt, kann diese Liebe mit einem Schloss am Zaun verewigen. «Wir sind die weltweit erste Badi mit einer Flirt-Zone», sagen die Badibetreiber.

5. Badi nur für VIP-Gäste

Die Badi in Kaiserstuhl ist nur für «Berechtigte» reserviert. Einheimische können hier abkühlen, andere müssen draussen bleiben. Die Badi sei zu klein für die Öffentlichkeit, so die Stadtverwaltung.

6. Natur pur: ein Sprung ins grüne Wasser

Diese Badi kommt ohne Chlor aus! Die Biobadi Biberstein wurde im Jahr 2000 eröffnet und gilt als das erste Biobad der Schweiz. Das Badewasser bleibt durch natürliche Methoden sauber. Es wird im Kies gefiltert, durch Pflanzen gereinigt und fliesst mit Sauerstoff wieder ins Bad.

Das Biobad in Biberstein wird von der Natur selbst gesäubert.

Foto: ArgoviaToday

7. «Nine to Nine»

2019 beendete man die Renovationsarbeiten am Freibad in Zuchwil. Damals öffnete man erst im Juni statt schon im Mai. 2020 war dann alles anders, durch die Pandemie war ein normaler Betrieb nicht möglich. «In diesem Jahr freuen wir uns auf die erste richtige Saison im neuen Freibad», sagt Direktor Marcel Siegenthaler.

Ihrem Motto «nine to nine» bleiben sie treu. Die Zuchwiler Badegäste dürfen sich also auch in diesem Jahr von morgens um neun bis abends um neun Uhr im Freibad aufhalten und das Wasser geniessen. Damit sind es Öffnungszeiten, die man sich leicht einprägen kann.

Und nun viel Spass beim Plantschen im Sonnenschein und feierlichen Temperaturen!

Quelle: ArgoviaToday & Radio 32
veröffentlicht: 11. Mai 2022 10:26
aktualisiert: 11. Mai 2022 10:30