Ab Mittwoch sinken die Temperaturen und es wird wieder winterlich.
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Auf Frühling folgt Winter

Das Wetter spielt in dieser Woche verrückt

Das Wetter hat in dieser Woche so einiges zu bieten und sorgt definitiv für Abwechslung. Anfangs Woche ist es stürmisch und für die Jahreszeit relativ mild. Doch am Mittwoch folgt ein Temperatursturz.

Weihnachten haben wir vor rund einer Woche bei etwa 14 Grad gefeiert und an Silvester war es ebenso mild. Von den frostigen Temperaturen, die normalerweise während dieser Jahreszeit herrschen, haben wir schon lange nichts mehr gespürt. Auch in der Nacht auf Montag pendelten die Temperaturen im Flachland zwischen 8 und 12 Grad, über den Tag bleiben die Temperaturen im zweistelligen Plusbereich. Der Grund für die schon fast frühlingshaften Temperaturen ist ein Sturmtiefkomplex mit mehreren Teiltiefs, das sich momentan über der Schweiz befindet. Doch jetzt kommt Fahrt ins Wettergeschehen.

Am Dienstag wird's windig

Am Dienstag ist der Wind Hauptdarsteller des Tages. Schon im Laufe der kommenden Nacht beginnt er langsam aufzufrischen, am Dienstag muss man dann mit Sturmböen von 50 bis 70 km/h im Flachland rechnen, in freien Lagen sind Sturmböen bis über 80 km/h möglich. In den Föhntälern kommt es zu einem Föhnstoss. Der Wetterdienst Meteonews rät deshalb, dass man Spaziergänge im Wald sowie den Aufenthalt im Bereich von alten und morschen Bäumen meidet. Trotz der starken Sturmböen bleiben die Temperaturen mild bei 15 Grad, lokal auch höher.

Im Radio 32 Sendegebiet wird vor staken Sturmböen gewarnt. Die Wetter-App «Wetteralarm» rät deswegen, dass man sich am Dienstag zwischen 8 und 22 Uhr von Baugerüsten fernhalten sollte.

Der Winter kehrt am Mittwoch zurück

Ab Mittwoch ist jedoch fertig mit dem Frühlingswetter und die Temperaturen sinken stark. Es ist sogar möglich, dass es Schnee bis in tiefe Lagen gibt. Während es am Mittwoch zwar noch bis zu 6 Grad warm werden kann, sinkt die Schneefallgrenze bis auf 1200 Meter ab.

Auch am Donnerstag zeigt sich das Wetter winterlich. Es kann zu Schneeschauern kommen und die Tiefsttemperaturen liegen auch im Flachland unter dem Gefrierpunkt. Auch am Freitag und am Wochenende wird es wieder deutlich kühler als bislang.

Tipp: Hänge die Wäsche auch im Winter draussen auf

Gar keine schlechte Idee: Wäsche im Winter draussen aufhängen. 

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Ja, auch im Winter trocknet die Wäsche am besten draussen. Ganz klimafreundlich und ohne grossen Aufwand. Und es gilt tatsächlich: Je kälter, desto besser.

Das musst du beachten

Ein wichtiger Grundsatz beim Wäschetrocknen im Winter ist, dass das Thermometer Minustemperaturen anzeigt. «Bei klirrender Kälte trocknet Wäsche sogar viel besser als bei wärmeren Temperaturen und gleichzeitig feuchter, nebliger Luft», sagt Expertin Angelika Paulus vom Netzwerk Haushalt Bayern gegenüber berlin.de.

Auch wenn es draussen windig ist, kann Wäsche getrocknet werden. Dabei solltest du beachten, dass die Kleider sich nicht berühren, sonst vereisen sie miteinander. Wobei das Vereisen nicht schlimm ist. Denn die Kleidungsstücke sollten einfrieren, nur so werden sie richtig trocken. Der Vorgang nennt sich Frosttrocknung und basiert auf einem chemischen Prozess. Dabei wird das Wasser in den Kleidern zu Eis und danach direkt zu Gas. Übrigens, die Kleider sollen danach besonders geschmeidig und angenehm sein.

Wenn du die Wäsche drinnen aufhängst: Achtung Schimmel

Sollte dir das Frosttrocknen zu experimentell sein, dann bleibt die Wäsche wohl in der Wohnung oder im Haus. Die Gefahr bei zu viel Feuchtigkeit im Raum: Es könnte sich Schimmel bilden. Dagegen hilft regelmässiges Lüften. Aber wenn du sowieso eher trockene Räume hast, dann ist die Wäsche im Zimmer ein gratis Luftbefeuchter und sorgt für ein gesundes Raumklima.

Quelle: ArgoviaToday
veröffentlicht: 4. Januar 2022 10:31
aktualisiert: 4. Januar 2022 10:31