Wegen der «Klimaerhitzung» ähnelt das Mittelland gemäss der Stiftung Landschaftsschutz immer mehr der Toskana.
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Landschaft

Das Mittelland ähnelt immer mehr der Toskana

Die Klimaerwärmung hat in der Schweiz die Landschaft in den letzten 20 Jahren sichtbar verändert. Im Mittelland ähnelt das Landschaftsbild nach Ansicht der Stiftung Landschaftsschutz Schweiz immer mehr der mittelitalienischen Toskana.

Grund seien die «Klimaerhitzung» respektive die zunehmend lang andauernden Hitze- und Trockenheitsperioden, teilte die Stiftung mit.

Schweiz wird brauner

Die Dominanz des Grüns im Sommer schwinde mehr und mehr, heisst es laut Stiftung. Dagegen würden helle Farbtöne in Gelb und Braun stärker hervortreten. Auffällig seien goldgelbe Stoppelfelder und gelbbraune abgemähte Wiesen und Brachstreifen. Wiesenblumen seien rasch verblüht und die Krautpflanzen welkten schnell. Gelb sei auch überaus früh an den verfärbten Blättern der Laubbäume zu erkennen. Dies alles ähnle dem Bild der trockenen Tallandschaften der Toskana.

Alpen werden denen Italiens ähnlicher

Im Alpenraum sei zudem durch den Gletscherschwund und die anhaltende Trockenheit eine zunehmende «Mineralisierung» festzustellen. Die freigelegten Moränen begrünten sich nur langsam, da Wasser fehle. Bergbäche und Wasserfälle aus nicht-glazialen Einzugsgebieten würden zu kleinen Rinnsalen schrumpfen. Diese Situation kenne man aus den italienischen Gebieten bereits.

Quelle: BärnToday
veröffentlicht: 9. August 2022 09:47
aktualisiert: 24. August 2022 14:44