Internationaler LEGO-Tag
Foto: Keystone
Kult-Spielzeug

7 Fakten über LEGO, die du bestimmt nicht kennst

Vermutlich jeder hat schon mal damit gespielt – als Kind oder auch als Erwachsener: Mit Lego-Steinen. Am internationalen Lego-Tag (28. Januar) präsentieren wir dir Fakten über die bunten Bauklötze, die du noch nicht kanntest.

1. Erfinder sprach aus Versehen Latein.

Im Jahr 1934 bildete der Erfinder Ole Kirk Kristiansen den Namen Lego aus zwei dänischen Worten: «Leg Godt», was auf Dänisch so vier wie «gut spielen» bedeutet. Ob sich der Erfinder dabei gedacht hat, sein Spielzeug einfach so zu nennen, ist nicht belegt. Denn wie die Firma selbst schmunzelnd zugibt, wusste er dabei wohl nicht, dass das Wort im Lateinischen auch existiert.

Der Vater aller Lego-Steine: Ole Kirk Kristiansen
Foto: vimu.com

Lego ist die erste Person Singular des Verbs legere und heißt unter anderem «ich sammle zusammen». Passt ja auch hervorragend, wenn man bedenkt, wie viele Stunden man dabei verbringt, die passenden Teile aus dem Legohaufen zu picken.

2. Den größten Legoturm hattest nicht du.

Du musst jetzt ganz stark sein. Die wohl grösste Errungenschaft, möglichst viele Legosteine aufeinander z u stapeln, geht nämlich an Tel Aviv. Dort steht der grösste Legoturm:

Quelle: Youtube/Thomas Schlijper

Das Bauwerk misst knapp 36 majestätische Meter. Dafür waren eine halbe Million Steine nötig. Ein paar mehr wirst du also noch sammeln müssen, um den Rekord zu brechen. Der Turm hat aber einen ernsten Hintergrund. Er wurde zu Ehren des Jungen Omer Sayag gebaut, der an Krebs verstarb und Legosteine liebte.

3. Alle Legosteine passen ineinander.

Selbst die ersten hergestellten Steine passen noch in die von heute. Auch andere Steine wie die grossen Duplo, welche extra für Kleinkinder produziert wurden, sowie die «Normalen» von Lego sind miteinander voll kompatibel.

1971: Alte Steine wie diese Duplo und die «Normalen» sind voll kompatibel

Foto: Getty Images/Lothar Heidtmann

Hierbei muss man nicht ständig neue Legosteine kaufen, nur weil man sich einen neuen Baukasten im Spielwarenladen gekauft hat. Davon könnte sich so mancher (Spielzeug-)Hersteller heutzutage eine Scheibe abschneiden.

4. Allein die Fabrik im dänischen «Billund» produziert 23 Milliarden Legosteine im Jahr.

Lego-Fabrik «Billund» in Dänemark
Foto: lego.com

Richtig gelesen: Das sind 24 Millionen pro Stunde oder 40.000 Legosteine pro Minute! Und das alleine in einer von den 5 Fabriken, die Lego auf der ganzen Welt betreibt. Aber keine Angst, die Steine bei dir zu Hause, mit denen du Burg, Piratenschiff und Ponyfarm baust oder gebaut hast, gehören nur dir ganz alleine!

5. Legofiguren könnten die Weltherrschaft an sich reißen.

Eine Lego-Revolution wäre tatsächlich möglich. Seit 1954 hat LEGO insgesamt über 700 Milliarden LEGO Steine weltweit produziert, wie stonewars.de berichtet. Das bedeutet bei der aktuellen Weltbevölkerung von 7,95 Milliarden Personen, dass auf jede Person auf dieser Erde etwa 90 LEGO Steine kommen.

Wo wir gerade bei Zahlen sind. Seit 1978 wurden gut 4 Milliarden Legofiguren produziert. Damit sind die Kollegen mit den gelben Köpfen neben uns Menschen die größte Population der Welt. Bleibt also nur zu hoffen, dass sich die Lego-Figürchen nicht wie Roboter eines Tages erheben und sich gegen uns auflehnen.

So unterschiedlich wie wir es sind: Die Lego-Figürchen
Foto: Getty Images

6. Der grösste produzierte Bausatz ist...

Das grösste Lego-Set ist eine Weltkarte
Foto: lego.com

...diese Lego Art Weltkarte mit mehr als 11.000 Teilen. Damit kannst du dir wortwörtlich deine eigene Welt zusammenstellen; Es ist nämlich dir überlassen, ob du die Erde realitätsgetreu nachbaust, oder dir eine Fantasiekarte zusammenbaust. Das Endprodukt kannst du stolz an die Wand hängen und mit den mitgelieferten LED-Lämpchen jene Reiseziele markieren, die du noch unbedingt besuchen willst.

7. Der größte Reifenhersteller der Welt ist Lego.

Auch hier führt Lego die Spitze an. Rund 300 Millionen Reifen produziert Lego im Jahr und damit mehr als bekannte Hersteller wie etwa Goodyear oder Bridgestone. Die nächsten Sommerreifen für dein Auto solltest du aber trotz allem nicht bei Lego bestellen. Die Grösse der Reifen dürfte nur ganz knapp nicht auf die Radkappen passen.

Falls du nun Lust bekommen hast, wieder einmal mit den genoppten Bauklötzen dir die Zeit zu vertreiben, sind wir für ein Bild vom Endprodukt immer offen. Für Kinderkram ist man schliesslich nie zu alt.

Quelle: Radio 32
veröffentlicht: 28. Januar 2022 12:10
aktualisiert: 28. Januar 2022 12:10