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Coronavirus

5er-Regel wird aufgehoben

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Mittwoch, 27. Mai:

Folgendes hat der Bundesrat beschlossen:

  • per 30. Mai: Versammlungen im öffentlichen Raum mit 30 Personen sind erlaubt
  • ab dem 6. Juni: Veranstaltungen mit bis zu 300 Personen können stattfinden
  • ab dem 6. Juni: Badis, Camping-Plätze, Zoos und botanische Gärten dürfen wieder öffnen
  • ab dem 6. Juni: Vierpersonen-Regel in Bars und Restaurants wird gestrichen
  • ab dem 19. Juni: «ausserordentliche Lage» wird aufgehoben. Nun gilt die «besondere Lage»
  • Grosseltern dürfen ihre Enkel wieder hüten

 

Montag, 25. Mai:

Können bald wieder Fussballspiele mit Publikum stattfinden? BAG-Mann Daniel Koch sagt ja, allerdings wäredies an strenge Vorschriften gebunden.

Seit Tagen sind die Fallzahlen der Neuansteckungen sehr tief: Heute waren es gerade mal zehn Fälle, die sich neu mit dem Coronavirus angesteckt haben. Grund zur Freude für Daniel Koch vom Bundesamt für Gesundheit. Um die Zahlen tief zu halten, brauche es aber weitere Massnahmen, so Koch: Wer Symptome hat, solle sich unbedingt testen lassen, und, Restaurants sollen die Kontaktdaten ihrer Gäste aufnehmen. Nur so könne mit dem Contact Tracing alle Fälle rückverfolgt werden.

Um dieses Contact Tracing zu unterstützen, startet heute die Pilotphase der Swiss Covid App vom Bund.

 

Mittwoch, 20. Mai:

Der Bundesrat informiert:

  • Für 37 % aller Angestellten in der Schweiz sind Gesuche um Kurzarbeit eingegangen
  • Hochzeiten und Gottesdienste sind ab dem 28. Mai möglich – unter Einhaltung strenger Auflagen
  • Die Fünf-Personen- und Abstandsregeln gelten nach wie vor
  • Die Eidgenössischen Räte werden wieder miteinbezogen

Dienstag, 19. Mai:

Die Schweizer Grenzen zu Deutschland, Österreich und Frankreich
sollen ab dem 15. Juni wieder öffnen. Wann die Grenze zu Italien wieder öffnet ist offen:

Montag, 18. Mai:

Am Montag werden nur noch zehn Neu-Ansteckungen gemeldet vom Bundesamt für Gesundheit, ausserdem wurden keine Todesfälle gemeldet. Das seien erfreuliche Zahlen, so Daniel Koch vom Bundesamt für Gesundheit. Keine Freude hat Daniel Koch an den Ansammlungen im Basler Nachtleben: Das sei ein grosses Risiko für die Betreiber der Bars und für die Ortschaft.

 

Mittwoch, 13. Mai:

Der Bundesrat unterstützt den Breitensport und den Spitzensport mit insgesamt bis zu 650 Millionen Franken. Für den Spitzensport gibt es Darlehen, die im Breitensport setzt der Bundesrat auf Zuschüsse.

Der Bundesrat hat auch entschieden: Die Grenzen zu Österreich, Deutschland und Frankreich sollen ab dem 15. Juni wieder offen sein. Die Grenzen zu Italien bleiben dagegen vorerst noch geschlossen.

 

Montag, 11. Mai:

Heute war die zweite Tranche der Lockerungen an der Reihe: alle Geschäfte dürfen wieder öffnen, die Restaurants wieder Gäste bekochen und Kinder dürfen wieder in die Schule gehen. Trotz diesen weitgehenden Lockerungen der Schutzmassnahmen – Daniel Koch vom Bundesamt für Gesundheit ist nicht nervös.

 

Freitag, 8. Mai:

Wer ab Montag in ein Restaurant oder in eine Bar geht, kann seine Personalien abgeben – muss es aber nicht. Gesundheitsminister Alain Berset appelliert daher an die Eigenverantwortung der Bevölkerung. Es sei entscheidend, neue Infektionen möglichst genau nachzuverfolgen.

 

Montag, 4. Mai:

Heute startet die ausserordentliche Session des eidgenössischen Parlaments zur Corona-Krise. Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga sagte in ihrer Eröffnungsrede, nun sei es das Recht und die Pflicht des Parlaments, die Entscheide des Bundesrats zu hinterfragen.

 

Freitag, 1. Mai:

Mit den fallenden Neuinfektionen in der Schweiz wird das Rückverfolgen der Infektionsketten wieder zum Thema. Dieses sogenannte Contact Tracing soll nun jedoch schneller von statten gehen als noch beim Ausbruch der Epidemie:

Donnerstag, 30. April:

Ab dem 11. Mai wird der öffentliche Verkehr etappenweise wieder hochgefahren. SBB und Postauto haben dazu gemeinsam mit dem Bund ein detailliertes Schutzkonzept erstellt.

Die Schweiz unterstützt internationale Organisationen im Kampf gegen das Coronavirus, und zwar mit Krediten in Höhe von 400 Millionen Franken. Rund die Hälfte des Geldes wird dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz zur Verfügung gestellt..

 

Mittwoch, 29. April:

Das hat der Bundesrat heute entschieden:

Und auch das hat er entschieden:

  • Veranstaltungen über tausend Personen bleiben bis Ende August verboten. Das heisst, dass es in diesem Sommer keine Musikfestivals geben wird.
  • Restaurants hingegen können sich freuen: Sie dürfen ab dem 11. Mai öffnen – allerdings mit Einschränkungen. Es dürfen nur vier Personen an einem Tisch sitzen und die Tische müssen zwei Meter auseinander stehen.
  • Auch Bibliotheken, Museen und Archive dürfen unter strengen Auflagen ab dem 11. Mai öffnen.
  • Die Fluggesellschaft Swiss wird vom Bund unterstützt: Er garantiert Kredite in der Höhe von maximal 1,275 Milliarden Franken.
  • Die schriftlichen Matura-Prüfungen müssen nicht stattfinden; jeder Kanton entscheidet selber, ob er diese Prüfungen durchführt oder nicht. Im Kanton Aargau schreiben die Maturanden die Prüfungen, in den Kantonen Solothurn und Bern entfallen sie.
  • Ab dem 11. Mai soll in den Kantonen wieder eine flächendeckende Rückverfolgung der Neuinfektionen aufgenommen werden.
  • Ab diesem Datum ist Breitensport in Kleingruppen ohne Körperkontakt möglich; im Spitzensport sind Wettkämpfe ab dem 8. Juni geplant, allerdings ohne Zuschauer.

Montag, 27. April:

Grosseltern können ihre Enkelkinder ruhig in den Arm nehmen; denn es bestehe praktisch keine Gefahr, dass die älteren Menschen sich dabei mit dem Coronavirus anstecken.. Das gelte zumindest bei Kindern von bis zu zehn Jahren, so das Bundesamt für Gesundheit.

Die Experten empfehlen aber, dass Grosseltern darauf verzichten, ihre Enkel zu hüten. Denn dabe kämen oft die Eltern ins Spiel., und damit steige das Risiko einer Infektion.

Die Sommerferien rücken näher. Diese sollen in der Schweiz möglich sein, sagt ein Experte des Bundes. Anders sieht das aber mit Ferien im Ausland aus. Erik Jakob vom Bundesamt für Gesundheit empfiehlt, diese auf das nächste Jahr zu verschieben.

Sonntag, 26. April:

Das Bundesamt für Gesundheit meldet 167 neue Fälle für die Schweiz und Liechtenstein. Damit geht der Trend der sinkenden Neuansteckungen weiter.

Derweil erwägt der Schweizerische Gewerbeverband eine Strafanzeige gegen Migros und Coop. Der Verband wirft den beiden Grossverteilern vor, nicht lebensnotwendige Güter zu verkaufen, obwohl dies derzeit verboten ist.

 

Freitag, 24. April:

Am Freitag geht der scharfe Lockdown nach sechs Wochen zu Ende. Das heisse aber nicht, mit den Bemühungen zur Eindämmung nachzulassen, warnt Mister Corona Daniel Koch. Die wirtschaftlichen Schäden werden derweil grösser und grösser, für über ein Drittel der Beschäftigten in der Schweiz wurde bereits Kurzarbeit angemeldet. Und: Kinderhüten durch die Grosseltern ist weiterhin nicht ratsam.

 

Mittwoch, 22. April:

Der Bundesrat hat heute verkündet, dass es Anfang Mai bei Sportarten ohne Körperkontakt Lockerungen geben soll. Startups sollen mit einer Finanzspritze unterstützt werden. Und der Sommer sollte in der Schweiz wahrscheinlich ziemlich normal ablaufen können:

 

Montag, 20. April:

Fachexperten des Bundes geben Auskunft rund um Fragen bezüglich Lockerungen: Sortiment der Grossverteiler, Hobbysport und ältere Menschen in der Risikogruppe.

 

Samstag, 18. April: 
In den letzten Wochen hat der Bundesrat und die Kantone mit ihren Massnahmen für Ordnung gesorgt. Doch Politiker sind keine Spezialisten, wenn es um die Bekämpfung einer Pandemie geht. Darum stehen ihnen Experten aus verschiedenen Bereichen zur Seite. Im Kanton Bern unter anderem Hanspeter von Flüe. Er ist der Chef des Kantonalen Führungsorgans.

 

Freitag, 17. April:

Auch unter den schwierigen Bedingungen der Corona-Krise werden weiterhin Organe gespendet und empfangen. Allerdings sind vor einer Transplantation zusätzliche medizinische Abklärungen erforderlich. Die sechs Schweizer Transplantationszentren haben auch spezielle Vorkehrungen getroffen, um Empfänger eines Spenderorgans von Patienten zu trennen, die positiv auf das Corona-Virus getestet wurden.

 

Donnerstag, 16. April:

Der Bundesrat präsentiert eine Lockerung der Coronavirus-Massnahmen in drei Etappen:

1. Etappe: Ab dem 27. April dürfen Spitäler wieder alle Eingriffe vornehmen. Auch dürfen personenbezogene Dienstleister wieder öffnen.
2. Etappe: Am  11. Mai öffnen die obligatorischen Schulen, Läden und Märkte.
3. Etappe: Am 8. Juni öffnen sowohl die Mittel-, Berufs- und Hochschulen als auch Museen, Zoos und Bibliotheken. Zudem soll bis dahin eine Gesamtanalyse gemacht werden.

Auch die diesjährigen Lehrabschlussprüfungen können stattfinden, wenn auch etwas anders als sonst.

Dienstag, 14. April:

Erneut sind die Zahlen der Neuansteckungen mit dem Coronavirus in der Schweiz zurückgegangen. Das Bundesamt für Gesundheit nannte heute die Zahl von 254 Neuansteckungen – rund 26’000 sind es insgesamt, die bestätigt sind. Nun sei das Level erreicht, wo man davon ausgehe, dass die Zahlen sich stabilisiert hätten, so die Fachleute:

Bundesrat Alain Berset stattet dem Inselspital Bern einen Besuch ab und lobt die gesamtschweizerische Arbeit.

 

Sonntag, 12. April:

Gewerkschaft und Gewerbe sind sich für einmal einig. Staatsnahe Unternehmen wie SBB, Post und SRG sollen keine Kurzarbeitsentschädigungen erhalten. Das wäre ein «Angriff auf die Reserven der Arbeitslosenkasse».

Samstag, 11. April:

Es sieht düster aus für den Festivalsommer in der Schweiz:

 

Donnerstag, 9.  April:

Der Bundesrat will verhindern, dass Schweizer Unternehmen wegen der Corona-Pandemie Konkurs gehen. Zwei Massnahmen stehen dabei im Zentrum:

Die Lehrabschlussprüfungen können trotz Corona-Krise stattfinden, das hat heute der Bundesrat beschlossen:

 

Mittwoch, 8. April:

Der Bundesrat hat heute Abend zum ersten Mal von Lockerungen der Corona-Massnahmen gesprochen:

Nach Bundesrat, Behörden und Polizei erinnert auch der TCS daran, an Ostern auf Reisen in den Süden zu verzichten:

 

Dienstag, 7. April:

Die Zahl der Neu-Infizierten ist in der Schweiz etwas zurückgegangen. Das Problem sei aber noch längst nicht gelöst, so Daniel Koch heute vor den Medien. Die Entscheidungskompetenz über mögliche Lockerungen der Massnahmen liegt sowieso beim Bundesrat. Natürlich würde man aber an die Zeit nach Corona sprechen.

 

Montag, 6. April:

Nach Ostern sollen in Österreich die ersten Geschäfte wieder öffnen dürfen, allerdings unter strengen Sicherheitsvorkehrungen. Das hat der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz angekündigt. Gesundheitsminister Alain Berset betont, jedes Land müsse seinen eigenen Weg aus der Krise finden. Für die Schweiz werde der Bundesrat bis zum 16. April darüber entscheiden.

 

Samstag, 4. April:

Sowohl die Ansteckungen als auch die Todesfälle durch das Coronavirus nehmen in der Schweiz täglich zu – wenn auch nicht mehr so stark. Die Diskussion über eine mögliche Lockerung der Massnahmen sei allerdings noch erfrüht, sagt der BAG-Delegierte Daniel Koch.

 

Freitag, 3. April:

Der Bundesrat verdoppelt die Bürgschaften für Notkredite, von bisher 20 auf neu bis zu 40 Milliarden Franken. Denn die Nachfrage der KMU sei unverändert hoch. Ausserdem soll die Beschaffung von medizinischen Gütern besser koordiniert und zum Teil zentralisiert werden, etwa bei Schutzmaterial oder auch bei Beatmungsgeräten.

Mit der bisher grössten Rückholaktion von Schweizern aus dem Ausland wurden bereits rund 2’100 Personen wieder ins Land gebracht, weitere Sonderflüge sind geplant.

 

Donnerstag, 2. April:

Die Fachexperten des Bundes haben einmal mehr Auskunft gegeben zur aktuellen Situation in der Schweiz rund um das Coronavirus. Unter anderem wurde die neue Covid-19-Taskforce vorgestellt:

 

Mittwoch 1. April:

Der Bundesrat hat wegen der Corona-Krise neue Massnahmen beschlossen:

 

Montag, 30. März:

An der heutigen Medienkonferenz gaben Experten des Bundes Auskunft. Daniel Koch vom BAG sagte, die Situation scheine über das Wochenende stabil geblieben zu sein.

 

Freitag, 27. März:

Der Bundesrat legt fest, dass in der Schweiz weiter umgezogen werden darf. Es müssen aber die Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden. Ausserdem beschliesst der Bundesrat einen Zahlungsaufschub für Mieter, die wegen der Corona-Krise in Finanznot geraten sind.

Im Konflikt mit dem Tessin bewegt sich der Bundesrat, unter besonderen Bedingungen dürfen Baustellen und Industriebetriebe geschlossen werden.

 

Donnerstag, 26. März:

Seit heute können KMU schnell und unbürokratisch bei ihrer Bank einen Kredit beantragen. Die Aargauische Kantonalbank hofft, dass ihre Kunden nicht persönlich am Schalter erscheinen:

An einer Medienkonferenz des Bundes gaben heute Fachexperten zu verschiedenen Themen bezüglich Coronavirus in der Schweiz Auskunft:

 

Mittwoch, 25. März:

Der Bundesrat regelt in einer Verordnung, wie Überbrückungskredite in Höhe von 20 Milliarden Franken verteilt werden. Unternehmen können ein Gesuch bei ihrer Hausbank stellen, bis zu einer Summe von 500’000 Franken trägt der Bund das Risiko.

Der Bund greift auch Arbeitslosen unter die Arme. Sie müssen vorübergehend keine Arbeitsbemühungen mehr nachweisen. Ausserdem erhalten alle Anspruchsberechtigten zusätzlich 120 Taggelder. Die Stellenmeldepflicht wird aufgehoben.

 

Dienstag, 24. März:

Knapp 9’000 Menschen sind in der Schweiz nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, über 80 Menschen sind daran gestorben. 3’000 Armeeangehörige haben sich für freiwillige Unterstützungseinsätze gemeldet und das Aussendepartement EDA will Bürgerinnen und Bürger in die Schweiz zurück bringen. Noch rund 15’000 Schweizer Touristen befinden sich im Ausland. Trotz der mittlerweile rund 400’000 Anträge für Kurzarbeit seien die Löhne aber vorerst gesichert. Betroffen von Kurzarbeit sind in der Schweiz momentan etwa 8 Prozent aller Beschäftigten.

 

Montag, 23. März:

Die Zahl der Todesopfer ist auf 70 gestiegen. Die Experten des Bundes pfeifen jedoch Kantone wie Tessin, Waadt und Genf zurück, die Baustellen und Industriebetriebe geschlossen haben. Das lasse die Verordnung des Bundesrats nicht zu.

Im weiteren wurde am Montag informiert, dass bereits für über 300’000 Leute Kurzarbeit beantragt wurde. Im weiteren ist die grösste Rückholaktion der Schweizer Geschichte im Gang, um im Ausland gestrandete Schweizerinnnen und Schweizer in die Heimat zurückzuführen.

 

Samstag, 21. März:

In der Schweiz sind mittlerweile 56 Menschen nach einer Coronavirus-Infektion gestorben, deutlich über 6’000 wurden positiv getestet, so das Bundesamt für Gesundheit. Wenn die verschärften Schutzmassnahmen eingehalten werden, könne die ansteigende Kurve aber abflachen, allerdings frühestens in der nächsten Woche. Wichtig sei, dass Risikogruppen jetzt konsequent zuhause bleiben und die bestehenden Hilfsangebote in Anspruch nehmen.

 

Freitag, 20. März:

Das Wichtigste im Überblick

  • Der Bundesrat hat am Freitag Ansammlungen von mehr als fünf Personen im öffentlichen Raum verboten. Sonst droht eine Busse.
  • Eine Ausgangssperre wird nicht verhängt, auch nicht für Senioren
  • Arbeitgeber im Baugewerbe und in der Industrie verpflichtet er, die Empfehlungen des Bundes zur Hygiene und zum Abstandhalten einzuhalten. Wenn dies nicht gewährleistet ist, müssen die Kantone die Betriebe oder Baustellen schliessen.
  • Ausserdem spricht der Bundesrat zusätzlich 32 Milliarden Franken für die Wirtschaft. Damit soll allen, die von der Coronakrise betroffen sind, unbürokratisch geholfen wird
  • Das Geld soll via Banken unter die Leute und Betriebe gebracht werden, indem der Bund für die Bankkredite bürgt.

Zwar hat der Bundesrat heute keine Ausgangssperre verhängt, die Massnahmen sind jedoch verschärft worden. Eine solche Ausgangssperre sei auch nicht das Ziel, betont Gesundheitsminister Alain Berset und appelliert damit ein weiteres Mal an die Selbstverantwortung und Vernunft der Schweizer Bevölkerung.

Die Schliessung vieler Geschäfte und Läden im Land hat bei Online-Händlern für Aufschwung gesorgt. Diese sind daran, mehr Personal einzustellen, um die immer grössere Nachfrage bewältigen zu können. Das ist aber auch mit Risiken verbunden, gerade bezüglich der empfohlenen Massnahmen des Bundes.

Private Pflegefachkräfte senden eine dringende Nachricht an den Kanton. Ihnen geht das Schutzmaterial aus. Sie fordern Zugriff auf die kantonalen Bestände. Denn ohne das Material sei die Pflege der Patienten bei ihnen zu Hause kaum möglich.

 

Donnerstag, 19. März:

Die Schweizer Detailhändler beschränken die Anzahl Kunden in ihren Geschäften. Pro zehn Quadratmeter Ladenfläche soll nur noch ein Kunde einkaufen dürfen.

Fachpersonen geben Auskunft, wie die Situation heute rund um die Corona-Krise in der Schweiz ist:

Der Kanton Solothurn macht sich auf die Suche nach zusätzlichen Arbeitskräften für das Gesundheitswesen. Ehemalige Pflegefachpersonen etwa, die aktuell nicht im Gesundheitsbereich arbeiten, sollen sich beim Kanton melden. Aktuell steht den Spitälern, den Alters- und Pflegeheimen, der Spitex und weiteren Gesundheitsinstitutionen zwar genügend Personal zur Verfügung. Der Personal-Pool soll aber eine Vorsorge bilden, wenn die Corona-Fälle weiter zunehmen:

Wegen der Massnahmen des Bundesrats leiden jene Leute welche freiberuflich arbeiten:

 

Mittwoch, 18. März:

Der Bundesrat beschliesst, die Abstimmungen vom 17. Mai zu verschieben. Die Begrenzungsinitiative, das revidierte Jagdgesetz und das Votum über die Kinderdrittbetreuungskosten gelangen später an die Urne. Ausserdem empfiehlt er den Kantonen und Gemeinden ausdrücklich, Gemeindeversammlungen nur in zwingenden Fällen zu bewilligen.

Zudem rationiert der Bundesrat wegen des Coronavirus fiebersenkende Mittel. Ärzte und Apotheken dürfen nur noch eine Packung des entsprechenden Medikaments abgeben. Dazu gehören unter anderem die Medikamente Aspirin, Paracetamol, Ibuprofen oder Ponstan. Die Verordnung gilt seit heute Nachmittag und für sechs Monate.

Das Bundesamt für Gesundheit hat zudem die aktuellsten Zahlen veröffentlicht: Positiv getestet wurden in der Schweiz bisher über 3000 Personen. Das sind rund 400 Personen mehr als am Dienstag. An den Folgen des Coronavirus gestorben sind in der Schweiz bisher 21 Menschen.

 

Dienstag, 17. März:

Die Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich KOF rechnet damit, dass die Schweizer Wirtschaft im ersten Halbjahr 2020 in eine Rezession rutscht.

Verbote alleine reichen nicht aus im Kampf gegen das Coronavirus. Vorsteher von Bundesämtern informierten heute Nachmittag erneut über die aktuelle Situation in der Schweiz:

 

Montag, 16. März:

Der Bundesrat erklärt die ausserordentliche Lage für die Schweiz. Ab Mitternacht müssen alle Geschäfte und Lokale geschlossen werden. Nur Lebensmittelläden und Gesundheitseinrichtungen bleiben offen. Alle Massnahmen gelten bis am 19. April.

  • Schliessung der Geschäfte: Läden, Märkte, Restaurants, Bars, Museen, Kinos, Bibliotheken, Theater, Schwimmbäder, Coiffeursalons, Kosmetikstudios
  • Grenzschutz zu Italien, Deutschland, Frankreich und Österreich
  • Armee: Bis zu 8000 Armeeangehörige sollen vorübergehend mobilisiert werden können.

Dass jeder Kanton eigene Wege geht, ergibt im Kampf gegen das Coronavirus keinen Sinn:

 

Freitag, 13. März:

  • Schliessung der Schulen: Bis zum 4. April sind alle Präsenzveranstaltungen an Schulen, Hochschulen und Ausbildungsstätten untersagt.
  • Veranstaltungsverbot: Öffentliche oder private Veranstaltungen mit mehr als 100 Personen sind verboten. In Bars, Diskotheken und Restaurants dürfen sich nicht mehr als 50 Personen gleichzeitig aufhalten.
  • Grenzkontrollen: Aus Italien einreisen dürfen nur noch Schweizer Bürger, Personen mit Aufenthaltsbewilligung und solche, die in der Schweiz arbeiten.
  • Wirtschaftshilfe: Für die Lohnfortzahlung von Arbeitnehmern stellt der Bundesrat bis zu 10 Milliarden Franken zur Verfügung.
  • Öffentlicher Verkehr: Das BAG empfiehlt Risikogruppen, den ÖV zu meiden. Zudem sollen Stosszeiten möglichst gemieden werden.

Die Solothurner Gesundheitsdirektorin Susanne Schaffner ist mit dem Bundesrat einverstanden:

Die Nervosität war zuvor auch bei der Lehrerschaft gestiegen. Dagmar Rösler, die Präsidentin des Dachverbands der Lehrerinnen und Lehrer Schweiz LCH, kritisierte etwa, dass zu wenig auf die Gesundheit der Lehrkräfte geachtet werde. Auch im Kanton Solothurn steigt die Unsicherheit, sagt Roland Misteli (Geschäftsführer Lehrerinnen- und Lehrerverband Solothurn SLO) am Morgen.

 

Donnerstag, 12. März:

In der Schweiz sind bereits sieben Personen am Coronavirus gestorben. Die Lage in den Kantonen, dem Land und der Welt spitzt sich zu.

 

Mittwoch, 11. März:

Ein 54-jähriger Mann stirbt im Kanton Baselland. Er ist das vierte Todesopfer in der Schweiz. Die Schweiz schliesst kleinere Grenzübergänge nach Italien.

 

Dienstag, 10. März:

Das Coronavirus hat in der Schweiz das dritte Todesopfer gefordert. Ein ein 80-jähriger Patient stirbt im Kanton Tessin an den Folgen der Corona-Infektion. Seit heute hat sich Italien komplett abgeriegelt. Das Haus verlassen darf nur noch, wer einen dringlichen Grund dazu hat. Jegliche Freizeitangebote sind geschlossen. Ministerpräsident Guiseppe Conte will so versuchen, die Epidemie möglichst einzudämmen:

 

Freitag, 6. März:

Der Bundesrat hat seine Strategie angepasst – angesichts der über 200 bestätigten Fälle. Der Bund konzentriert sich nun auf den Schutz besonders verletzlicher Personen – vor allem Kranke und Senioren. Ihnen wird empfohlen, sich von Menschenansammlungen fern zu halten. Generell sollen Leute mit nur leichten Symptomen ihre Krankheit zu Hause kurieren und nicht die Notfallstationen der Spitäler verstopfen.

Es wird ausserdem empfohlen, im öffentlichen Verkehr die Stosszeiten zu meiden.

 

Donnerstag, 5. März:

Am Donnerstag gibt es das erste Corona-Todesopfer in der Schweiz. Eine 74-jährige Frau ist im Unispital Lausanne verstorben.Trotz allem bleibt die Schweizer Bevölkerung noch ruhig:

Nachdem im Kanton Solothurn die Schulen nach den Ferien wieder alle losgingen, hat der Kanton eine neue Kampagne vorgestellt. Diese soll Kindern das richtige Händewaschen aufzeigen:

 

Im Kanton Solothurn sind Anlässe mit bis zu 150 Personen grundsätzlich zulässig. Die Drähte der Behörden-Hotline laufen heiss. Im Gespräch mit Urs Schmid, Chef des Solothurner Corona-Sonderstabes .

 

Bundesrat Guy Parmelin trifft Gewerkschaften und Wirtschaftsverbände zu einem Krisengipfel. Die Auswirkungen des Coronavirus seien zum Teil massiv, es brauche daher rasche und unbürokratische Unterstützung, fordern die Verbände.

 

Mittwoch, 4. März:

Zum Schutz vor dem Coronavirus hat das Bundesamt für Gesundheit BAG am Mittwochabend seine Hygiene-Empfehlungen ein weiteres Mal ergänzt. Neu hinzu gekommen ist die Anweisung, Abstand zu halten. Das gelte zum Beispiel für das Anstehen in einer Schlange. Gesundheitsminister Alain Berset erklärte gegenüber den Medien, eine gewisse Distanz sei wichtig, um besonders gefährdete Personen zu schützen, etwa ältere Menschen.

Gemeinsam mit den Kantonen gibt der Bund auch eine Empfehlung für kleinere Veranstaltungen: Grundsätzlich könnten diese mit bis zu 150 Teilnehmern stattfinden.
Auch der Kanton Solothurn hat diese Untergrenze übernommen, wie er gestern mitgeteilt hat.

 

Am Mittwoch ist der erste Fall in der Armee bekannt geworden. Ein Mann, der in Wangen an der Aare am Montag in den Wiederholungskurs einrücken wollte, wurde positiv getestet.

 

Montag, 2. März:

Das Bundesamt für Gesundheit verschärft die Kampagne gegen das Coronavirus von Stufe Gelb auf Stufe Rot und führt drei neue Verhaltungsregeln ein: auf das Händeschütteln verzichten, Papiertaschentuch nach Gebrauch in geschlossenen Abfalleimer werfen, nur nach telefonischer Anmeldung eine Arztpraxis oder eine Notfallstation aufsuchen.

Das Coronavirus verändert den Alltag:

 

Samstag, 29. Februar:

Auf die Spitäler im Mittelland kommt nun viel Arbeit zu. Chef-Infektiologe Rein Jan Piso vom Kantosspital Olten im Gespräch mit Manfred Joss:

 

Freitag, 28. Februar:

Der Bundesrat lässt eine Bombe platzen. Die Corona-Lage in der Schweiz ist gemäss Epidemiegesetz nicht mehr „normal“, sondern „besonders“. An einer ausserordentlichen Sitzung hat die Regierung beschlossen, bis mindestens zum 15. März sämtliche Grossveranstaltungen mit mehr als 1000 Leuten zu verbieten. Betroffen sind unter anderem folgende Anlässe:

Eishockey Swiss League und National League: alle Spiele finden OHNE Zuschauer statt

Der Beitrag über Geisterspiele und Spielpausen und was die Clubs in Eishockey und Fussball davon halten:

 

Im Kanton Aargau wurde der erste Fall einer Corona-Erkrankung bestätigt: Es ist ein 26-jähriger Mann, der sich in Norditalien auf einer Geschäftsreise angesteckt hat, wie der Kanton mitteilt. Er befindet sich im Kantonsspital Aarau in Isolation – sein Gesundheitszustand ist gut. Personen mit engem Kontakt zum infizierten Mann wurden unter Quarantäne gestellt.

 

Donnerstag, 27. Februar:

Für den Immunologen Beda Stadler gibt es keinen Grund zur Panik:

Für die Schweizer Gesundheitsbehörden ändert sich trotz der ersten Infektionen mit dem Coronavirus nichts an der aktuellen Lageeinschätzung. Das Virus stelle ein überschaubares Risiko für die Bevölkerung dar. Man gehe zwar von weiteren Fällen in der Schweiz aus, die medizinischen Einrichtungen seien darauf aber vorbereitet. Daniel Koch, Mediensprecher vom Bundesamt für Gesundheit, sagt am 27. Februar:

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Samstag, 8. Februar:

Das Coronavirus breitet sich in China weiter rasant aus. Am Samstag ist auch bestätigt worden, dass es die ersten beiden ausländischen Opfer gibt. In der besonders stark betroffenen Stadt Wuhan sind ein US-Amerikaner und ein Japaner gestorben.

Der Chinaexperte Ruedi Nützi von der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW in Olten spricht von drastischen Gegenmassnahmen der Regierung. Im Samstagsinterview empfiehlt Nützi aber auch, das Verhältnis der Schweiz zu China nüchtern zu betrachten.

Teil 1:

Teil 2:

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